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Wissenschaftlicher Streit um das sibirische Fledertier entbrannt

Das sibirische Fledertier (Chiroptera Sibiriensis), erstmals durch Zufall entdeckt und klassifiziert im Jahre 1876 von einer finnischen Delegation angesehener Fels-Forscher, entfacht derzeit unter Wissenschaftlern mit dem Forschungsschwerpunkt Kiefermäuler (Gnathostomata) erbitterte Streits bis hin zu Faustkämpfen. Grund der Differenzen ist die intermittierende Ausschüttung eines NMDA-Rezeptor-Antagonisten im zentralen Nervensystem dieser Landwirbeltiere. Die Ausschüttung ist hypophysär analog zum Zyklus der Weibchen gesteuert und hat regelmäßige kurzzeitige Amnesien der Tiere zur Folge. In gemäßigten Regionen sind die Weibchen nur einmal im Jahr empfängnisbereit. Dies ist zumeist im Winter der Fall, sodass der Wurf mit den Jungtieren zu einer erbaulicheren Jahreszeit zur Welt kommt, als im sibirischen Winter. Das sibirische Fledertier betriebt liebevolle Brutpflege. Die Wissenschaftler sind sich nun eineins über die Rolle der amnestischen Phasen, die das Fledertier pro Jahr einmal überkommen. Einig sind sie sich, dass auch die männlichen Tiere an diesem Zyklus teilnehmen. Während das eine Lager der Biologen postuliert, die amnestischen Ausfälle erhöhten die Paarungsbereitschaft bei den Weibchen in der Art, dass sie bereit sind, sich mehrmals mit dem selben Männchen zu paaren, hat das andere Lager eine völlig andere Theorie. Dort vertritt man die Meinung, das Fledertier würde durch seine Vergesslichkeit nicht mit den Zugvögeln die karge sibirische Landschaft hinter sich lassen, da es den Weg nicht finden würde oder insgesamt sich nicht mehr daran erinnern könne, dass es davonziehen sollte. Der Umstand, dass das Fledertier den Abflugzeitpunkt stets verpasst, führt dazu, dass die spärlichen Früchte, die der Winter trägt, allein den Fledertieren zur Verfügung stehen. Genau Messungen werden unternommen müssen, ob sich der langsame, aber stetige Zuwachs der Populationen im Osten Sibiriens demnach an vermehrter Fortpflanzung durch intensivere, häufigere Begattung ergibt, oder ob der Reichtum an Nachwuchs den verbesserten Ernährungsverhältnissen im Winter geschuldet ist.
23.8.14 15:01
 


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