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Zusammenhänge zwischen Wundheilung, Rehabilitationsdauer und Bewegungsbädern in Sirup

Abstract: Es wurde untersucht, ob Patienten in postoperativem Zustand von Bewegungsbädern mehr profitieren, wenn diese in Fruchtsaft stattfinden, als wenn sie, wie bislang üblich, in warmem Wasser durchgeführt werden. Eine Stichprobe von 243 Patienten mit operativ versorgter Femurfraktur sowie 118 Patienten mit Zustand nach offener Humerusfraktur bekamen drei Wochen lang physiotherapeutische Anwendungen im Bewegungsbad. Die Gesamtstichprobe wurde randomisiert auf vier Gruppen aufgeteilt. Drei Gruppen trainierten in Fruchtsaft (Apfel, Birne, Pflaume) und eine Kontrollgruppe trainierte in Wasser. Anschliessend wurden der Wundheilungsverlauf jedes Patienten anhand der WAS (Wundheilungs-Analog-Skala) sowie der funktionelle Rehabilitationserfolg anhand Winkelmessungen sowie ausführlicher erneuter Befundung erhoben. Es zeigte sich, dass ein Training in Sirup gegenüber der Kontrollgruppe keine signifikanten Vorteile aufwies. Es zeigten sich im Gegenteil sogar Nachteile bei der Wundheilung, die nach der Therapie in Sirup um ein Drittel langsamer voran ging, sowie einige schwerwiegende Komplikationen. So zeigten die Patienten, die in Pflaumensaft am Bewegungsbad teilgenommen hatten, nach kleinen verschluckten Mengen der Flüssigkeit häufiger akute Diarrhoe als alle anderen Patienten. Außerdem konnten die Therapeuten, bedingt durch die dunkle Färbung des Fruchtsafts, ungünstige Ausweichbewegungen bei den Patienten nicht sehen und korrigieren, was zu erheblichen funktionellen Rehabilitationsrückständen führte. Insgesamt kann ein Bewegungsbad in Fruchtsaft nicht empfohlen werden. Es bleibt jedoch für die Zukunft zu klären, ob ein Bewegungsbad in klarem Alkohol eine gewinnbringende Alternative darstellten könnte. Dies ist ein Bereich, in dem zukünftige Forschung eine breite Anwendbarkeit finden könnte.
23.8.14 05:10
 


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